United Cycle Run – Baden bebt!

15  Motorradclubs von Karlsruhe bis Basel haben sich auch 2015 wieder  zusammengeschlossen um einen großen Run im Stil der alten Rockerpartys zu veranstalten.

 

Dieser Run sollte vor allem eines zum Ziel haben, die angestammten altehrwürdigen Motorradclubs und Motorradfreunde der Oberrheinszene wieder mal an einen Biertisch zu bringen, ein Wochenende gemeinsam zu verbringen und zusammen einfach durchzufeiern. Wie in den vielbeschworenen alten Tagen.

Die Protagonisten 2015: Black Devils MC, Scorpion MC Bühl /Baden, Road Riders MC, Hells Angels MC Karlsruhe, Hells Angels MC Black Forest, Wild Wolfs MC Black Forest, Red Devils MC Villingen, Globetrotter MC Ortenau, MC Kappel, LOBO MC Offenburg, Höllenjockeys MC Black Forest, Triboker MC Black Forest, Evil Fighter MF, der Chopper Club Offenburg, Cobras 33 aus Freiburg und außerdem eine richtig große Menge Besucher aus allen Teilen der Republik.


Jeder Club brachte sich bestmöglich ein, das Ergebnis konnte sich sehen lassen und fand auch im dritten Jahr eine gewaltige Resonanz. Geboten war ein Open Air mit drei Bands, gratis Table Dance mit edelsten Künstlerinnen, mehreren Themenzelten mit unterschiedlicher Gastronomie und vor allem badischer Gelassenheit. Eine gigantische Händlermeile zu erwähnen ist Pflicht, die Qualität lag aber an der coolen Umgangsweise der Clubs mit den Besuchern. Wohin man auch blickte bildeten sich Gesprächsrunden, wurde easy geredet, bis in die frühen Morgenstunden.

 

Der Run – Südländische Atmosphäre -  Gleichheit, Freiheit, Brüderlichkeit.

Es hat sich scheinbar bundesweit rumgesprochen wie locker die Szene in Süddeutschland noch drauf ist, dem Entsprechend war die Resonanz . Clubs und Freebiker aus der ganzen Republik gaben sich die Ehre. Das obligatorische Partyvolk aus der Gegend  war weniger zahlreich vertreten, die Party war sehr stark szenegeprägt.
Gerade das machte den Charakter der Veranstaltung aus,  es wurde kommuniziert und gefeiert, hier war wie im Süden traditionell  kein aggressives oder überhebliches Gehabe am Start, hier redeten Biker mit Bikern. auf Augenhöhe.

Das Clubhaus der Hells Angels Black Forest war für viele Besucher aus dem normalen Spektrum ein unerwartetes Highlight. Da rein zu dürfen und ein paar Drinks zu schlürfen war für viele szenefremde Besucher schlichtweg der Hammer, weiß Gott was Sie erwartet hatten , gesehen haben alle nur eine sehr edle Bikerkneipe mit fixem Thekendienst und coolen Drinks voller Limetten und Eiswürfeln.

Der Sonntag – gediegenes Ausklingen für das Laufpublikum

Im Nachhinein betrachtet war die Entscheidung den Run auch Lokal in den Tageszeitungen zu bewerben goldrichtig.
Jede Menge Freunde der motorisierten Kultur zeigten auch im Lauf des Sonntags Interesse, packten ein paar Bierchen und diverse Snacks und gaben dem Gesamtpaket einen würdigen Rahmen im Ausklang.

Ohne Zweifel steht fest – diese Art von Veranstaltung hat bahnbrechenden Charakter und kann als richtungsweisend bezeichnet werden, vielleicht nicht für jedes Bundesland, möglicherweise nicht für jede Ecke. Aber überall dort wo höhere Werte noch was gelten, wo nicht Kommerz und Machtgehabe in vorderster Linie stehen, kann das genauso funktionieren wie in Gods Fuckin Country – Baden!
2014 gibt’s ohne Zweifel ne Neuauflage. Besser, schneller, härter ! Symbadischer geht sowieso nicht. Wir sehen uns.

Buddel